Wissen & Geschichten · Aus der Praxis
Zwei Jahre, zwei Makler, kein Käufer. Dann ein Monat.
Ein Architektenhaus in Jockgrim, das niemand wollte. Bis zwei Dinge geändert wurden: der Preis und die Bilder.
Ein Haus, das eigentlich alles hatte
Galerie, Granitboden, offener Kamin. Ein wertiges, architektonisch besonderes Haus. Trotzdem stand es zwei Jahre lang im Angebot, nacheinander bei zwei verschiedenen Maklern. Gekauft hat es niemand.
Woran es lag
Als das Haus zu uns kam, waren es zwei Dinge. Erstens der Preis: Er lag bei beiden Vorgängern deutlich zu hoch. Zweitens die Bilder: In den Räumen standen Möbel, die mit dem Haus nichts mehr zu tun hatten. Wer die Fotos sah, sah nicht das Haus, sondern die Einrichtung.
Eine Immobilie verkauft sich, wenn Werbung und Preis stimmen. Stimmt beides, braucht es keine Geduld. Stimmt eins davon nicht, hilft auch Geduld nicht.
Was wir geändert haben
Den Preis haben wir gemeinsam mit dem Eigentümer auf ein realistisches Niveau gesetzt. Und wir haben ihn überzeugt, vor dem Verkauf noch einmal mehrere tausend Euro in Home Staging zu stecken. Die Räume wurden neu eingerichtet, erst danach wurde fotografiert.
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Wohnraum mit Granitboden
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Essplatz an der Wendeltreppe
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Galerie im Obergeschoss
Das Ergebnis
Innerhalb eines Monats war das Haus verkauft.
Fair ist auch: Es lag nicht nur an den Möbeln. Ohne den angepassten Preis hätte das Home Staging allein nicht gereicht. Aber ohne die neuen Bilder wäre auch der richtige Preis an vielen Interessenten vorbeigegangen.
Was das für Ihren Verkauf heißt
Steht Ihre Immobilie schon länger im Angebot, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf beides. Passt der Preis zu dem, was Käufer in der Gegend gerade zahlen? Und zeigen die Bilder das Haus oder nur, wie darin gewohnt wird? Wir schauen uns das gern mit Ihnen an.
Ihr Haus findet keinen Käufer? Dann sehen wir uns gemeinsam an, woran es liegt.
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