Wissen & Geschichten · Home Staging
Was Home Staging wirklich bringt
Ein paar Möbel, ein bisschen Deko, andere Fotos. Klingt nach Kosmetik und ist trotzdem einer der größten Hebel beim Verkauf. Hier steht, was dahintersteckt und was es ausdrücklich nicht ist.
Käufer kaufen kein Grundstück, sie kaufen ein Gefühl
Die meisten Interessenten entscheiden nicht am Küchentisch, sondern in den ersten Sekunden vor dem Bildschirm. Sie scrollen durch eine Liste von Anzeigen, sehen von jedem Objekt ein Foto und klicken auf zwei oder drei. Was danach kommt, der Grundriss, die Heizung, das Baujahr, entscheidet nur noch, ob das gute Gefühl standhält. Es entsteht nicht dort.
Genau deshalb ist es teuer, ein Haus in dem Zustand zu fotografieren, in dem es gerade steht. Ein volles Regal, ein Wäscheständer im Bild, ein Zimmer, das seit Jahren als Abstellraum dient: Nichts davon senkt den Wert der Immobilie. Aber alles davon senkt die Zahl der Menschen, die sich vorstellen, dort zu wohnen.
Der Vergleich, den wir am Küchentisch benutzen
Zwei identische Autos stehen nebeneinander. Eins ist ungewaschen, eins frisch poliert. Die Politur kostet etwa 150 Euro und bringt beim Verkauf ein Vielfaches davon zurück, obwohl sich technisch nichts geändert hat. Bei Immobilien ist es dasselbe, nur mit deutlich größeren Zahlen.
Was wir tatsächlich machen
Home Staging hat bei uns zwei Stufen. Die erste ist Beratung: Wir gehen mit Ihnen durch die Räume und entscheiden, was ins Bild gehört und was raus muss. Entrümpeln, aufräumen, putzen, Licht. Die zweite ist Möblierung: Wo ein leerer Raum keine Größe zeigt, richtet eine professionelle Home Stagerin mit Leihmöbeln ein. Fotografiert wird erst danach.
Manchmal ist das viel Arbeit, manchmal erstaunlich wenig. Ein Bad mit Fliesen aus den Achtzigern bleibt ein Bad mit Fliesen aus den Achtzigern. Aber aufgeräumt, mit Licht, frischen Handtüchern und aus dem richtigen Winkel fotografiert, sieht dasselbe Bad freundlich statt müde aus. Das ist kein Trick, sondern schlicht der Unterschied zwischen einer Momentaufnahme und einer Aufnahme, für die sich jemand Mühe gegeben hat.
Dafür haben wir eine eigene Spezialistin im Team. Ihr Satz dazu, und daran halten wir uns: „Optimal verkaufen heißt: Optimal präsentieren!"
Was es bei uns nicht ist
Es gibt inzwischen Anbieter, die leere Räume am Rechner möblieren. Ein Foto rein, dreißig Sekunden später steht eine Couch darin, die es nie gegeben hat. Das machen wir nicht, und zwar aus einem sehr praktischen Grund: Der Interessent steht irgendwann in diesem Raum. Findet er dort nichts von dem wieder, was ihn angezogen hat, ist das Vertrauen weg, bevor das Gespräch angefangen hat.
Alles, was Sie auf unseren Vorher-Nachher-Bildern sehen, stand so in diesen Räumen. Die Aufnahmen sind aus derselben Ecke gemacht, damit Sie den Unterschied wirklich vergleichen können und nicht nur einen schöneren Blickwinkel sehen.
Und was ist mit dem Aufwand?
Die Beratung gehört bei uns zum Verkaufsauftrag, wie die Profifotos, die Luftaufnahmen und die virtuelle Besichtigung. Sie steht in keiner Rechnung. Was Sie einbringen, ist die Bereitschaft, ein paar Kisten in den Keller zu tragen, bevor der Fotograf kommt.
Sollen ganze Räume möbliert werden, ist das ein eigener Auftrag an die Home Stagerin, den Sie als Eigentümer bezahlen. Wie hoch die Kosten sind, hängt vom Umfang ab. Das ist zusätzliches Geld. Aber so wie die Politur beim Auto holt sich ein gut eingerichtetes Haus das über den Preis und die kürzere Verkaufszeit oft zurück. Vorher bekommen Sie ein Angebot, und wir sagen Ihnen offen, ob es sich in Ihrem Fall lohnt.
Steht mehr an, etwa eine Entrümpelung oder ein Anstrich, müssen Sie sich auch darum nicht selbst kümmern. Dafür haben wir Betriebe, mit denen wir seit Jahren arbeiten.
Sie überlegen zu verkaufen und wissen nicht, in welchem Zustand Ihre Immobilie auf die Bilder soll? Dann schauen wir uns das gemeinsam an.
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